Unsere Geschichte

Im Jahre 1873 wurde in Donaufeld die erste Schule eröffnet. Diese befand sich am Bismarckplatz (heute Hoßplatz) und nahm ca. 600 Schüler auf. Wegen Platzmangels wurden auch im Saal des Gasthauses Schreiner Schüler unterrichtet.

1877 wurde das heutige Haus Donaufelderstraße 10 zu einer fünfklassigen Doppelvolksschule für Knaben und Mädchen umgebaut. Die Schule war bald überfüllt und es musste Halbtags - und Wechselunterricht eingeführt werden. Das veranlasste die Gemeinde unter Bürgermeister Alois Bertl im Jahre 1885 eine neue Schule einrichten zu lassen.

Diese Doppelvolksschule befand sich am Ufer des Mühlschüttelarmes der Donau und der Schulgasse 19 (später Kirchenplatz 9, heute Kinzerplatz 9). Dieser Schulbau verfügte nicht nur über je 10 Klassenzimmer für Knaben und Mädchen, sondern bot auch Raum für 2 Kanzleien, mehrere Lehrmittelzimmer und einen Turnsaal. Die Wiener Baumeister Wanitzki und Witoch wurden mit dem Bau beauftragt. Die Baukosten beliefen sich auf 75 000 Gulden.

Zum Leiter der Knabenvolksschule wurde Norbert Tippman ernannt, die Führung der Mädchenvolksschule übernahm der bisherige Oberlehrer Josef Nichtawitz.

Bereits 1890 wurde das neu errichtete Schulgebäude zu klein. Für etwa 1000 Schüler und Schülerinnen mussten Ausweichräume und Wechselunterricht organisiert werden. Am 12. Februar 1891 wurde vom Bezirksschulrat der Bau eines neuen Schulhauses in der Andreas - Hofer - Straße angeordnet.

Dennoch musste die Schule durch einen Zubau in der heutigen Theodor Körner Gasse erweitert werden.

Das Doppelschulgebäude wurde von 2 Volksschulen für Knaben und Mädchen und einer Bürgerschule für Mädchen bezogen.

1903/04 wurde die Schule erweitert. Der Zubau erfolgte in der heutigen Theodor Körner Gasse.

Am 28. Februar 1806 erhielt die Schulleitung das neue Schulsiegel "Allgemeine Volksschule für Mädchen".

1927 wurde der Schutyp "Hauptschule" geschaffen.